Der Pestalozzi-Fröbel-Verband e.V.

Vielleicht seid Ihr ihm schon einmal begegnet? Dem Pestalozzi-Fröbel-Verband oder kurz pfv?

Ich selbst habe das erstmal im Studium an der Evangelischen Hochschule Freiburg von diesem Verband gehört, da einer unserer Dozenten aktives Mitglied ist und in Seminaren oder Vorlesungen berichtet hat.

Als dann eine meiner Kommilitoninnen ein vierwöchiges Praktikum in Berlin in der Geschäftsstelle des pfv absolvierte, wollte ich gleich mehr wissen, denn ihre Aufgaben im Praktikum hörten sich sehr spannend an. Sie unterstütze u.a. die Geschäftsstelle bei der Organisation der jährlichen Bundesfachtagung. Im darauffolgenden Jahr fragte sie mich dann, ob ich Lust hätte, sie nach Hamburg auf die nächste Bundesfachtagung zu begleiten. Und so besuchte ich meine Tagungen.

Ich war, ehrlich gesagt, sehr aufgeregt und froh eine Freundin an meiner Seite zu haben, die einige Menschen kannte und mir erzählen und zeigen konnte „wie man das so macht“.

Auf eben dieser Tagung in Hamburg wurde ich dann auch gleich Mitglied im Pestalozzi-Fröbel-Verband. Mittlerweile bin ich seit knapp einem Jahr im Vorstand des besagten Verbandes und organisiere gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen und der Geschäftsstelle die diesjährige Bundesfachtagung in Bremen.

Der Verband ist politisch und konfessionell unabhängig.

Zum einen wendet sich der pfv an Einzelpersonen und Organisationen aus der Praxis, der Aus- und Fortbildung, der Wissenschaft u.a., die im Rahmen ihrer Arbeit Verantwortung für das Wohlbefinden von Kindern, insbesondere in der außerfamiliären Betreuung (Kitas und Kindertagespflege) tragen. Der pfv bildet ein Netzwerk zum Ideen- und Gedankenaustausch und ist Kontaktmöglichkeit. Er bietet in unterschiedlichen Formaten (z.B. Dialogveranstaltungen, Bundesfachtagungen, Publikationen) ein Forum für die fachpolitische Auseinandersetzung zu allen relevanten und vor allem zu aktuellen Themen der Pädagogik der frühen Kindheit.

Zum anderen agiert er bundesweit in unterschiedlichen Arbeitskreisen und Interessengemeinschaften für Kindheit und Bildung (hier eine kleine Auswahl: AGJ: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, im Bundesforum Familie, im Verein Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention – National Coalition Deutschland. Kooperation u.a. mit dem Bundesverband für Kindertagespflege (BVKTP), der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj), der EH Freiburg,  dem Initiative für Große Kinder e. V., der International Froebel Society Deutschland ausführlich: www.pfv.info).

Ausführlich könnt Ihr dies auf der Homepage nachlesen. Dort gibt es auch Berichte über vergangene Veranstaltungen, eine Linksammlung sowie Hinweise auf Publikationen des pfv. 

Nach der ersten Bundesfachtagung folgten weitere und ich merkte von Mal zu Mal, dass ich einige Menschen immer wieder traf (warum netzwerken generell so wichtig ist, könnt ihr auch hier noch einmal nachlesen). Neben einem Netzwerk finde ich dort aber auch einen Austausch über Themen, die mich fachlich und berufspolitisch interessieren und betreffen. Diese kann ich dort mit Menschen besprechen, die das gleiche Anliegen haben, die sich in einem Verband mit einer Stimme zusammengetan haben. Ich habe also sowohl einen persönlichen Gewinn durch immer wieder neue inhaltliche Impulse als auch die Möglichkeit, bei wichtigen Themen die Perspektive der Fachkräfte auf Entwicklungen in der frühen Bildung zu diskutieren und durch den Verband vertreten zu wissen.

Zum Schluss möchte ich Euch ganz herzlich zur diesjährigen Bundesfachtagung nach Bremen am 22. und 23. September einladen. Wir haben den besonderen Tagungsort, die Kunsthalle Bremen, als Anlass genommen das Thema „Kreative Wege gehen – (Lebens-)Kunst im pädagogischen Alltag“ mit tollen Referenten und einem besonderen Tagungskonzept vorzubereiten. Ihr könnt zwischen spannenden Workshops wählen, bei denen Ihr am Freitag voll und ganz zum Ausprobieren kommt und am Samstag Zeit für eine fachliche Vertiefung habt. Daneben kann die Kunsthalle besichtigt werden, es gibt einen umfassenden Hauptvortrag und einige andere Dinge passend zum Thema „kreative Wege gehen“.

Wenn es Eure erste Tagung sein sollte, glaubt mir: Es lohnt sich. Ich würde mich wirklich sehr freuen, Einige persönlich kennenzulernen.

Zum Programm geht es hier >>>

ausführliche Infos zu den Workshops gibt es hier >>>

und zur Anmeldung geht es hier >>>

Und wenn ihr Fragen habt, könnt Ihr mir auch gerne eine Nachricht senden >>>

 

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